Che Guevara - das Bolivianische Tagebuch
Im Oktober 1967 geht die Nachricht um die Welt, dass der legendäre Guerillero Ernesto Che Guevara in Bolivien ums Leben gekommen ist. Die bolivianische Armee behauptet, Che sei im Kampf gefallen und präsentiert der Öffentlichkeit ein Tagebuch, das er während der elf Monate der Guerilla geschrieben hat.Der Dokumentarfilm erzählt von der mysteriösen Abreise Ches aus Kuba, der Ankunft in La Paz, der Weiterreise in das Gebiet des Nancahuazu-Flusses, dem Beginn der Guerilla, den Kämpfen mit der Armee, den ersten gefallenen Kameraden, dem Hunger, dem Durst, den Krankheiten, dem Herumirren, der totalen Isolation und dem Ausbleiben jeglicher Unterstützung durch die Landbevölkerung. Schritt für Schritt verfolgt der Film die Spuren Ches, indem er dessen Tagebuch liest und die erloschene Stimme des Toten noch einmal aufleben lässt.
Regisseur: Richard Dindo
Spieldauer: 91Minuten
Eine Produktion von ARTE Frankreich.
redblog - 6. Apr, 10:14
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Argentinien, 1952: Die angehenden Ärzte Ernesto Guevara de la Serna (Gael García Bernal) und Alberto Granado (Rodrigo de la Serna) beschließen, per Motorrad ganz Südamerika zu durchqueren, um die Entdeckungsreise mit Granados 30. Geburtstag zu krönen. Auf der altersschwachen "Die Mächtige" getauften Maschine, die nicht sehr mächtig ist und auch recht bald den Geist aufgibt, geht es los, längs über den Kontinent bis nach Peru. Dabei treffen die beiden - typisch für ein Roadmovie - nette und nicht so nette, hilfreiche und nicht so hilfreiche Menschen. Vor allem aber treffen sie allerorts auf die verarmte Landbevölkerung Südamerikas, die von den wenigen Reichen des Landes vertrieben, ausgebeutet und misshandelt wird. Und so reift in dem jungen Ernesto der Gedanke, dass sich etwas ändern muss, nicht nur in Argentinien, sondern in ganz Südamerika....
Das Porträt von Regisseur Manuel Perez kehrt an die Kinderstube Ches zurück. Ausgehend von dessen ersten prägenden Erinnerungen - z.B. an den Spanischen Bürgerkrieg - verfolgt Perez den Lebensweg des legendären Revolutionärs. Man sieht Che in den wenigen privaten Momenten, die er sich gönnt, vereint mit seiner Familie. Zeitzeugen wie die Castro-Brüder berichten von ihren ganz individuellen Eindrücken und Begegnungen mit Ernesto: als Kamerad, als Sohn, als Freund, als Fremden. In einmaligen Archivaufnahmen begleiten wir den jugendlichen Che auf dem Motorrad durch Chile und Peru. Nach dem Studium der Allergologie widmet Ernesto sein Leben der Revolution - in Guatemala, Kuba, dem Kongo und schließlich in Bolivien.
1971 stand ihr Name in den Fahndungslisten – gesucht wegen politischen Mordes. Wer war Monika Ertl, die als Tochter des Filmemachers Hans Ertl nach dem Krieg in Bolivien aufwuchs, als Ehefrau eines deutschen Bergwerkingenieurs sich sozial zu engagieren begann und nach ihrer Scheidung in der Nachfolge Che Guevaras stand. 1973 wurde Monika Ertl bei dem Versuch, ihren Nennonkel Klaus Barbie zu entführe, von dessen Leuten erschossen.











